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Das 3-Säulen-Prinzip.

Staatliche, berufliche und private Vorsorge in der Schweiz.

Staatliche Vorsorge in der Säule 1

Jede Person, die entweder ihren Wohnsitz oder ihren Arbeitsplatz in der Schweiz hat, ist automatisch in der ersten Säule des Schweizer Vorsorgesystems versichert. Die Säule 1 ist mit der Alters- und Hinterlassenenversicherung (kurz: AHV) gleichzusetzen und soll (theoretisch) ein Existenzminimum garantieren. Anträge auf ergänzende Zusatzleistungen können gestellt werden, die Gewährung von Leistungen hängt vom jeweiligen Einzelfall ab.

 

Zur AHV und somit zur Säule 1 gehören außerdem die Arbeitslosenversicherung (kurz: ALV), der Erwerbsersatz während des Militärdienstes (kurz: EO) sowie die Invalidenversicherung (IV).

Berufliche Vorsorge in der Säule 2

Nicht jeder, der auch in der ersten Säule versichert ist, hat auch automatisch Anspruch auf eine berufliche Vorsorge über die Pensionskasse in der Säule 2. Obligatorisch in der Säule 2 sind Personen versichert, die im Angestelltenverhältnis in der Schweiz arbeiten und mindestens CHF 21‘060.-- verdienen. Die Pensionskassen ermöglichen in der Säule 2 auch eine freiwillige berufliche Vorsorge für Selbstständige.

 

Die gesetzlichen Grundlagen für die Säule 2 basieren auf dem Unfallversicherungsgesetz (kurz: UVG) und dem beruflichen Vorsorgegesetz (kurz: BVG).

Private Vorsorge in der Säule 3

Zur Säule 3, einer rein privaten und freiwilligen Spar- und Vorsorgeoption, gehören die Säule 3a und die Säule 3b.

Die Säule 3a ist eine gebundene Vorsorge. Freiwillig eingezahlte Beiträge von Personen, die einer Pensionskasse angeschlossen sind, sind einkommenssteuerfrei und dürfen einen Gesamtjahresbetrag von CHF 6‘739.-- nicht übersteigen. Für Arbeitnehmer oder Selbstständige, die keiner Pensionskasse angeschlossen sind, gilt bei der gebundenen Vorsorge der Säule 3a eine Beitragshöchstgrenze von CHF 33‘696.-- pro Jahr, sofern dieser Betrag ein Fünftel des Jahreseinkommens nicht überschreitet.

 

Im Rahmen der freien Vorsorge in der Säule 3b können beispielsweise Investitionen in Obligationen und Fonds getätigt sowie Bausparverträge und Lebensversicherungen abgeschlossen werden. Die Säule 3b ist im Gegensatz zur Säule 3a steuerlich viel weniger begünstigt, bietet aber eine höhere Flexibilität.


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